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Die Stützpunkte

Um die Schlagkraft der Feuerwehren zu verbessern bzw. diese für den Ernstfall besser auszurüsten, wurden quer durch das gesamte Bundesland Stützpunkte die verschiedensten Art eingerichtet die FF-Traunkirchen verfügt über folgende Stützpunkte:


Tunnelstützpunkt und ÖBB


Der Verkehr auf Österreichs Straßen und Schienen nimmt ständig zu und daher ist es erforderlich, leistungsfähige Verkehrswege einzurichten. Dies ist sehr oft auch mit dem Bau diverser Tunnelanlagen verbunden.

Die FF Traunkirchen ist als zuständige Portalfeuerwehr sowohl für Straßen- als auch für Eisenbahntunnels zuständig.
Nach der Inbetrriebnahme des 2120 m langen Geisswandtunnels als Umfahrung von Traunkirchen ist die Tunnelkette Traunsee der B 145 fertig. Neben dem Geisswandtunnel umfasst diese noch den 94 m langen Franz-Josefs Tunnel, den 400 m langen Sonnsteintunnel und denbereits auf Ebenseer Gemeindegebiet befindlichen 1000 m langen Bartelkreuztunnel.
Der Geisswandtunnel wurde nach neuesten Sicherheitskriterien gebaut; so gibt es einen parallelen Flucht- u. Rettungstunnel welcher fürEinsatzfahrzeuge befahrbar ist. Ca. alle 200 m befindet sich ein Querstollen zum Haupttunnel. Der Rettungstunnel ist überdruckbelüftet, damit dieser im Brandfall rauchfrei bleibt. Im Tunnel befindet sich eine Löschwasserleitung welche von einem 80 m3 fassenden Löschwasserbehälter
70 m oberhalb des Tunnels versorgt wird. Notrufnischen, Feuerlöschnischen sowie Hydranten befinden sich ca. alle 250 m im Tunnel.
Die Hydranten sind mit dem Löschsystem "Lenzing" ausgerüstet (100 m Schlauch mit Strahlrohr), bei Öffnen der Klappe kann sofort mit demLöschangriff begonnen werden. Weiters werden in diesem Moment sofort alle Ampeln auf Rot geschaltet sowie die Portalfeuerwehren Traunkirchen
und Ebensee alarmiert. Die Überwachung erfolgt über die Tunnelüberwachungszentrale der ASFINAG in Wels.
Bei den anderen Tunnels befinden sich bei den Portalen jeweils Pumpenstandplätze am Traunsee. Damit können die vorhandenen Löschleitungen in denTunnels über Portalhydranten gespeist werden.
Die Tunnelkette der Salzkammergutbahn zwischen den Bahnhöfen Traunkirchen und Ebensee umfasst 5 Tunnels. Den Steintunnel, den Kalvarienbergtunnel,
den Forsttunnel, den Siegesbachtunnel sowie den 1400 m langen Sonnsteintunnel.
Es handelt sich hierbei um Altbautunnels welche zum Teil schwer zugänglich sind. Der Sonnsteintunnel wird derzeit sicherheitsmäßig nachgerüstet, d.h.eine Beleuchtung uam. wird installiert. Die beiden Fluchtstollen im Sonnsteintunnel wurden aufgeweitet und begehbar gemacht. Einer mündet in den aus demBartelkreuzstraßentunnel kommenden Fluchttunnel und mündet in die alte B 145.
Die FF Traunkirchen wurde mit 2 Tunnelstützpunktfahrzeugen (RLF-A und KRF-S) sowie mit diversen Sondergeräten (Wärmebildkamera, Atemschutz Twin Pack,
Vollschutzanzügen usw.) ausgerüstet. Weiters befinden sich beim Nordportal des ÖBB Sonnsteintunnels zwei Schienenrollpaletten welche in kurzer Zeitzusammengebaut werden können und dem Transport von Ausrüstung auf der Schiene dienen.

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Tauchstützpunkt


Der Tauchstützpunkt Traunkirchen besteht aus den Tauchergruppen Traunkirchen und Steyrermühl.
Zuständig für die Gewässer im Bezirk Gmunden und über Anforderung auch im übrigen Salzkammergut bzw. landesweit sind 15 aktive Feuerwehrtaucher für Unterwassereinsätze zuständig. Hauptaufgaben sind die Suche und Bergung von verunglückten Fahrzeugen und Personen aber auch die Unterstützung von Behörden und viele kleinere Einsätze wie Bojenkontrolle, kleinere Unterwasserarbeiten usw.

Der Dienst als Feuerwehrtaucher erfordert neben einer hervorragenden körperlichen Verfassung und Gesundheit auch eine spezielle Ausbildung
neben dem normalen Feuerwehrdienst. Ein Atemschutzlehrgang, die Rettungsschwimmerausbildung sowie die Grund-Taucherausbildung im Stützpunkt sind die Voraussetzung um am Taucherlehrgang im Ausbildungszentrum Weyregg am Attersee teilnehmen zu können.
Für alle Einsätze und Übungen steht ein Fahrzeug zur Verfügung, in dem die gesamte Tauchausrüstung sowie die Mannschaft transportiert werden können.
Der Großteil der Tauchausrüstung wird vom LFV als Stützpunktgeräte verlagert; die Anforderung des Tauchstützpunktes erfolgt über das Bezirksfeuerwehrkommandobzw. über die Landeswarnzentrale.

 

 

Wasserwehrstützpunkt


Eine der wichtigsten Zusatzaufgaben der Feuerwehre bestand - als Folge des Hochwassers - im Wasserdienst. So wurden zur  FF-Traunkirchen  ein A-Boot verlagert.
Das Boot ist sind so konzipiert, dass es einerseits möglich ist, Menschen und Tiere aus Gefahrensituationen zu retten, und andererseits, damit auch Ölschlängelleitungen transportiert und ausgelegt werden können, um damit Gewässerverunreinigungen (Öl etc.) wirksam bekämpfen zu können.

Es steht auch als Unterstützung für Taucheinsätze am Traunsee zur Verfügung.
Diese Boot ist in der gemeindeeigenen Bootshütte in Traunkirchen Ort untergebracht.
Um das A-Boot steuern zu dürfen ist eine Schiffsführerausbildung und regelmäßige Übungen notwendig.


Atemluftfüllstation


Im Feuerwehrhaus Traunkirchen befindet sich eine Atemluftfüllstation für Atemschutzflaschen 200 bar und 300 bar sowie für Tauchgeräte.
Viele Feuerwehren in der Umgebung nützen dieses Angebot um ihre Atemschutzflaschen bei unserer Feuerwehr mit Pressluft füllen zu lassen.

 

Weitere Stützpunkte bei der Feuerwehr Traunkirchen sind:

Vollschutzanzüge (3 Stück Schutzstufe III)
Langzeitatemschutzgeräte (3 Stück TRAVOX Sauerstoff-Kreislaufgeräte für 2 Stunden Einsatzdauer)
Wärmebildkamera
 


Unwetterzentrale


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Sonntag, 05. September 2010

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